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Aufbau eines Labors mit einer Präzisions-CNC-Maschine und Roboter-Automatisierung in Buchs

Modellfabrik neu 42 750x1000Gemeinsam handeln und Gleichgesinnte finden! Dies ist möglich bei dem eintägigen Workshop Vision Werkstatt4.

Die Veranstaltung gibt Einblicke in die Werkstatt4 sowie in die damit eng verknüpfte Produktionsumgebung des IBH-Lab KMUdigital Projekts i4Production. Dieses Projekt entwickelt und erprobt eine international vernetzte Modellfabrik mehrerer Hochschulpartner und zeigt auf, wie eine "Industrie 4.0"-Prozesslandschaft zukunftsfähig, effizient und produktiv gestaltet werden kann.

In dem Workshop sollen vor allem Ihre Interessen und Ihr Bedarf im Fertigungs-Alltag ermittelt werden um so die Gestaltung der Werkstatt4 bestmöglich an relevante Problemstellungen aus der Praxis und Forschung anpassen und damit Ihre digitale Anbindung gewährleisten zu können.


Das Labor „Werkstatt4“ wird durch RhySearch zu einer modernen und digitalisierten Modellwerkstatt ausgebaut, welches Partnern als Lern- und Experimentierumgebung für Forschung zur Verfügung gestellt werden kann.


Weitere Informationen zu der Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Das Ostschweizer Technologie Symposium (OTS) findet am Freitag, den 24. August 2018 zum 18. Mal statt.

OTSUnter dem Motto Nutzen maximieren – Risiken beherrschen „Collaborative Roboting“ & „Cyber Security“ kommen zahlreiche Institute und Unternehmen für den gemeinsamen Austausch zusammen. Dabei stehen die Vermittlung neuer Erkenntnisse aus Forschung und Industrie sowie der Ausbau von Netzwerken im Wissens- und Technologietransfer im Vordergrund.

Auch wir sind wieder auf dem OTS mit dem IBH-Lab KMUdigital vertreten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!

Das OTS versteht sich somit als eine Plattform für den praxisbezogenen Wissenstransfer, welche von dem Produktions- und Technologieverbund Ostschweiz (PTV) zusammen mit der Fachhochschule Ostschweiz ins Leben gerufen wurde.


Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Anmeldeschluss ist Montag, der 20. August 2018.

Veranstaltungsort ist die Olma-Halle 2.1 in St.Gallen, Schweiz.

Drei Hochschulen arbeiten am Beispiel eines Rallyeautos an der lückenlosen Vernetzung industrieller Fertigungsschritte. Sie lassen dafür im großen Stil Daten zirkulieren.

(c) FH Vorarlberg - Modellauto - i4Production

Das Endprodukt ist ein Ralleyauto. Noch arbeiten die Projektpartner am Feinschliff, etwa an optimalen Felgen. – (c) FH Vorarlberg

von Daniel Pohselt, 09.03.2018 um 19:04, aus: https://diepresse.com/home/science/5385375/Datendrehscheibe-fuer-die-Produktion ("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2018)

Nein, Digitalisierung sei kein Privileg der Großen. Das will Jens Schumacher klargestellt haben. Er kennt zahlreiche klein- und mittelständische Unternehmen in der Bodenseeregion, die ihre Fertigungen zur Stunde digitalisieren. Viel Detailarbeit im Kleinen hieße das für die Betriebe. Der Einsatz von Tablets zur Optimierung von Arbeitsplätzen sei so ein Beispiel. „Aus Prozessperspektive ist das sinnvoll“, sagt der Professor der FH Vorarlberg. Aber ist damit schon die Vision der Industrie 4.0, einer vollständig vernetzten Prozesswelt, eingelöst?

Nicht in dem Ausmaß, wie es sich Schumacher vorstellt. Er forscht seit Jahren an der Selbststeuerung von Systemen. Erst in der Logistik, im Projekt „i4production“, geht es jetzt um die Produktion. Gemeinsamkeiten sind nicht zu leugnen. „Es dreht sich um die Frage, wie Betriebe die Erzeugung ihrer Produkte verlustfrei über mehrere Standorte steuern können“, sagt Schumacher.

Die Hochschule als Fabrik

Drei Hochschulen schlüpfen deshalb im Anfang 2017 angelaufenen Projekt in die Fabrikantenrolle. Die FH Vorarlberg fertigt mechanische Teile. Das Spezialgebiet der Schweizer Hochschule NTB Buchs ist die Elektronik. Dritter wissenschaftlicher Partner ist die Hochschule Konstanz. Sie hat starke Wurzeln in der Autobauerregion. Und schont kreativ das Uni-Budget: Gerade einmal schuhkartongroß ist der funkferngesteuerte Rallyewagen, der standortübergreifend – und streng arbeitsteilig – erzeugt wird. Die Schweizer produzieren per 3-D-Druck den Prototyp einer Radfelge. „Unser Fachbereich fräst diese dann auf Basis von digitalen Konstruktionsdaten“, gibt Jens Schumacher ein Beispiel. Endassembliert wird der Wagen in Konstanz.

Entscheidend ist, die Daten zirkulieren zu lassen. Eine Schlüsselrolle kommt einer Software zur Ressourcenplanung, ERP genannt, zu. Sie ist das Werkzeug zum Datenaustausch. „Wir verwenden das leicht adaptierbare, quelloffene Tool Odoo“, sagt Martin Dobler, Informatiker an der FH Vorarlberg. Sensoren greifen Werkzeug- und Werkstückdaten – etwa zu Temperaturverläufen – ab. Diese werden mit Daten anderer Informationsträger wie Rohmaterialien, anderen Maschinen oder dem Endprodukt verknüpft. Vorteil: In Odoo sehe man schnell, „ob der Austausch von Informationen über Standorte hinweg erfolgreich war“, sagt Dobler. Die Daten liegen auf virtuellen Servern, also in der Rechnerwolke.

Im Herbst fahrtüchtig

Keine Facette einer vernetzten Fahrzeugproduktion kommt zu kurz. Gehen in Konstanz etwa die Räder aus, wird die FH dank des Livebilds umgehend welche nachproduzieren. Bei Lieferengpässen von Elektronikbauteilen leitet man Aufträge dynamisch um. Im Herbst schon soll der Rallyebolide im Miniaturformat fahrtüchtig sein.

Wird er beschädigt, wäre das verschmerzbar. Denn den Forschern bleibt immer noch das vollständige Produktdatenmodell in digitaler Form. „Mit dieser digitalen Blaupause ist ein kostenmäßig überschaubarer Nachbau möglich“, heißt es vonseiten der Wissenschaftler. Was wiederum den hart kalkulierenden Mittelstand nicht kalt lassen dürfte.


IN ZAHLEN

20 Prozent aller Mittel- und Großunternehmen in Österreich haben bereits wertschöpfende Projekte zur Digitalisierung und Vernetzung realisiert, heißt es in einer Studie des Technologieministeriums.

47 Prozent führten immerhin schon erste Entwicklungsprojekte im Unternehmen durch.

33 Prozent sind erst in der Anlaufphase für Industrie 4.0: Sie sind gerade einmal bei der Informationsbeschaffung.

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig: Die Konzerne im Silicon Valley schreiben ein neues Kapitel der globalen Wirtschaftsordnung und digitale Fertigungstechniken stellen traditionelle Geschäftsmodelle in Frage. Während die Auswirkungen der Digitalisierung auf Großunternehmen – etwa das autonome Fahren – breit diskutiert werden, stehen die Folgen der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen deutlich seltener im Mittelpunkt.

DAB Blog 12Doch was genau sind die Herausforderungen für kleine Betriebe und wie gehen Mittelständler mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung um? Das Forschungs- und Transferprojekt KMUdigital nimmt sich dieser Fragen an und unterstützt kleine- mittlere und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Bodenseeregion beim Bewältigen, Umsetzen und Implementieren der rasant fortschreiten den Digitalisierung.

Das Teilprojekt ‚Digitale Agenda Bodensee‘ (DAB) hat zum Ziel, die politischen, rechtlichen und unternehmensinternen Rahmenbedingungen zu analysieren und zu verbessern, um den KMU bei der Digitalisierung unter die Arme zu greifen.

Damit dies gelingen kann, hat das Projektteam über eine Online-Befragung zunächst Daten zur Digitalisierung innerhalb der KMU erhoben.

Kaum digitale Verweigerer

Eine der Fragen war, ob die Relevanz der Digitalisierung – auch bekannt als vierte industrielle Revolution – den KMU überhaupt bewusst ist. Die Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte aller befragten deutschen KMU in der Bodenseeregion branchenübergreifend der Digitalisierung innerhalb ihres Unternehmens einen hohen bis sehr hohen Stellenwert beimessen. Lediglich 11 % halten diesen für sehr gering oder gering. Demnach ist den KMU die Relevanz der Digitalisierung durchaus bekannt und in den Unternehmen angekommen.

Um den Stellenwert der Digitalisierung für KMUs rund um den Bodensee verstehen zu können, wurde der Frage nachgegangen, in welchen Bereichen die Unternehmen bereits eigenständig in Digitalisierung investiert haben – und wo noch nicht. Schwerpunktmäßig investiert haben bis dato immerhin über 80 % der KMU in die Infrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwicklung und Beschaffung, wohingegen andere Bereiche nahezu jungfräulich geblieben sind.

Das muss jedoch nicht bedeuten, dass die KMU die Digitalisierung in diesen Bereichen verschlafen, denn nicht alles was sich digitalisieren lässt, muss zwangsläufig digitalisiert werden. Allerdings gibt die Analyse einen Hinweis, wo möglicherweise sowohl die KMU aber auch unterstützend die Politik und der Gesetzgeber einen Nachholbedarf haben. Die Analyse ebensolcher Fragen und die daraus resultierenden Empfehlungen für KMU im Bereich der politischen, rechtlichen und organisationalen Rahmenbedingungen wird weiterhin das Ziel von DAB in den nächsten zwei Jahren sein. Im Spätsommer 2018 folgt die erste Bestandsaufnahme und Veröffentlichung dieser und weiterer Erkenntnisse in Form eines Grünbuches. Ende 2019 und nach weiteren Analysen, Experteninterviews und Workshops mit Stakeholdern aus den Unternehmen, der Politik, der Intermediäre (IHKs, HKs und Wirtschaftsförderer) sowie Experten aus der Wissenschaft erfolgt mit einem Weißbuch der Abschluss des Projekts. (ml)

 

Autor: Christopher Köhler, Akademischer Mitarbeiter an der Zeppelin Universität/Zentrum für politische Kommunikation und Projektmitarbeiter KMUdigital

 

Am Montag, 29. Januar 2018, reiste eine Delegation der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) nach Brüssel, um sich mit EU-Kommissar Günther Oettinger, Vertretern der Mission der Schweiz bei der EU, dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen sowie Vertretern des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission auszutauschen.

Gegenstand der Gespräche war die strategische Weiterentwicklung der Bodenseeregion im Lichte der aktuellen Debatte zur Zukunft der Europäischen Union und zu den Beziehungen der Schweiz zur EU. Die Delegation, bestehend aus Regierungsmitgliedern des Landes Baden-Württemberg, der Kantone Schaffhausen, St. Gallen und Zürich sowie Vorarlberg, präsentierte in Brüssel das im Dezember 2017 verabschiedete neue Leitbild der IBK für die Bodenseeregion.

Dabei unterstrich Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Bedeutung einer gemeinsam entwickelten, grenzüberschreitenden Strategie für die  Grenzregion – auch für den europäischen Integrationsprozess und die Beziehungen der EU zu ihren Nachbarn Schweiz und Liechtenstein: „Grenzüberschreitende Projekte zur Umsetzung dieser Strategien generieren einen hohen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in Grenzräumen und damit einen konkreten europäischen Mehrwert. So ist die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) mit ihren 30 Mitgliedern mittlerweile der größte hochschulartenübergreifende Verbund Europas. Mit grenzüberschreitenden Studiengängen und Forschungsprojekten fördert sie die Mobilität von Studierenden und Forschern. Gleichzeitig ist die IBH ein tragender Pfeiler des grenzüberschreitenden Wissens- und Technologietransfers zugunsten der regionalen Unternehmen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Innovationsfähigkeit der Bodenseeregion."


Im Gespräch mit dem Chef der Mission der Schweiz bei der EU, Herrn Botschafter Urs Bucher, betonte der Vorsitzende der IBK, Regierungspräsident Christian Amsler (Schaffhausen), die engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen zwischen der EU und der Schweiz: „Die gutnachbarschaftlichen Beziehungen sind auch auf die Kooperation der Grenzkantone und ihrer Nachbarregionen zurückzuführen. Der Internationalen Bodensee-Konferenz als Zusammenschluss von zehn Mitgliedsländern und -Kantonen rund um den Bodensee kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. So werden einerseits konkrete Lösungen vor Ort entwickelt; gleichzeitig tritt die IBK bei übergeordneten Fragen als „Anwältin" der gesamten Bodenseeregion auf, um in Brüssel, Berlin oder Bern auf die Herausforderungen und Potenziale der Region aufmerksam zu machen."


EU-Kommissar Günther Oettinger verdeutlichte der Delegation die Herausforderungen Europas im Kontext des Brexit, der Globalisierung sowie der aktuellen Entwicklungen in den USA und in China. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Forschung und Digitalisierung, sei unerlässlich, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Der kommende Mehrjährige Finanzrahmen der EU konzentriere sich gemäß dem Subsidiaritätsgedanken auf Bereiche, in denen der europäische Mehrwert besonders ausgeprägt sei. Dies sei bei der grenzüberschreitenden Kooperation innerhalb der EU ebenso der Fall wie bei der Zusammenarbeit mit Ländern wie der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein; daher begrüße er die Initiative der IBK für ein neues Leitbild der Bodenseeregion. Es wurde deutlich, dass es für eine angemessene Ausstattung des Mehrjährigen Finanzrahmens ein klares Bekenntnis der Mitgliedsstaaten brauche. Insofern nahm die Delegation den Hinweis von EU-Kommissar Oettinger auf, auch das Gespräch mit den nationalen Vertretern in Wien oder Berlin zu suchen.

Frau Staatsrätin Gisela Erler betonte in diesem Zusammenhang, dass die europäischen Förderprogramme und die Neue Regionalpolitik der Schweiz grenzüberschreitende Vorhaben auch künftig unterstützen müssten: „Wir brauchen angemessen ausgestattete Interreg-Programme, um die Grenzräume entwickeln zu können und gleichzeitig weitere Vereinfachungen und klare Regelungen für Projektträger und die Programmverwaltungen." So unterbreitete die Delegation einen konkreten Vereinfachungsvorschlag zur Förderung von Kleinprojekten und Begegnungsprojekten, die besonders die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Kommunen, Vereinen, NGOs und engagierten Privatpersonen ermöglichen.

Auch im Gespräch mit dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen, Karl-Heinz Lambertz, stand die besondere Rolle von Regionen und Kantonen im Fokus. Die subnationale Ebene ermögliche Identifikation und Heimatverbundenheit; vor diesem Hintergrund seien grenzüberschreitende Begegnungsprojekte wichtig, um z.B. das gemeinsame kulturelle Erbe zu pflegen oder junge Menschen rund um den Bodensee zu vernetzen.

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland, betonte, Grenzregionen seien Laboratorien für die europäische Idee. Er setze sich dafür ein, dass Regionen wie der Bodensee oder der Oberrhein auch mutige neue Wege in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gehen können, um gemeinsame Lösungen und einen konkreten Nutzen für die Bevölkerung zu erreichen.

Über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung tauschte sich die Delegation vom Bodensee mit dem Europaabgeordneten Andreas Schwab (Villingen-Schwenningen) und mit Maximilian Strotmann, Mitglied im Kabinett des für die Digitalisierung zuständigen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Andrus Ansip, aus. Es wurde deutlich, dass Kommission und Parlament bei aktuellen Gesetzesvorhaben an einem Strang ziehen. Gerade für die Bodenseeregion waren die vorgestellten Planungen sehr interessant, da z.B. europaweit abgestimmte Standards für die nächste Mobilfunkgeneration Funklöcher in Grenzräumen vermeiden könnten. Auf der anderen Seite würden einheitliche Zertifizierungen, die auch im Nachbarland gelten, Unternehmen deutlich entlasten.

Ein konkretes Beispiel, wie die Bodenseeregion ein Labor für Europa sein und neue Lösungen insbesondere für die mittelständischen Unternehmen antizipieren wolle, stellte Prof. Dr. Sebastian Wörwag, Vorsitzender des Kooperationsrats der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) vor. Beispiele wie das IBH-Lab „KMUdigital", das Bodensee-Zentrum Innovation 4.0 oder das Interreg-Projekt „Bodenseemittelstand" stießen auf großes Interesse seitens der europäischen Gesprächspartner, so dass ein vertiefter Austausch im Anschluss an den Besuch vereinbart wurde.

Im Austausch mit dem Europaabgeordneten Norbert Lins (Ravensburg) und mit Anna-Lena Zademach-Schwierz, Mitglied im Kabinett der EU-Regionalpolitik-Kommissarin Corina Crețu, wurde deutlich, dass man die entscheidende Bedeutung der Interreg-Programme auch für entwickelte Grenzregionen auf der europäischen Ebene durchaus wahrnimmt. Insbesondere, wenn die Programme auf grenzüberschreitende politische Strategien wie etwa das IBK-Leitbild abgestützt sind. Anhand konkreter Beispiele aus dem Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein konnten weitere Anliegen transportiert werden. So etwa die Notwendigkeit weiterer Vereinfachungen bei Programmverwaltung und Antragsverfahren, klare Regelungen zur Fördermöglichkeiten von Kleinprojekten oder Begegnungsprojekten sowie eine angemessene finanzielle Ausstattung der Programme.

Die IBK Delegation beim Empfang durch Karl Heinz Lambertz Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen Quelle Staatsministerium Baden Württemberg

Die IBK-Delegation beim Empfang durch Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen. (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) 

Gespräch mit EU Kommissar Günther Oettinger

Die IBK-Delegation im Gesprächen mit Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal in Brüssel. (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) 

Die IBK Delegation beim Empfang durch den Leiter der Schweizer Mission bei der EU Herrn Botschafter Urs Bucher

Die IBK-Delegation beim Empfang durch den Leiter der Schweizer Mission bei der EU, Herrn Botschafter Urs Bucher. (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) 

Internationale Bodensee Konferenz:

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion. Weitere Informationen unter www.bodenseekonferenz.org 

 

Impressum:

Der Bodensee-Informationsdienst ist ein Mediendienst der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) - Kommission Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.)

Redaktion:

Andrea Beck-Ramsauer, Klaus-Dieter Schnell (verantwortlich),
Fon: 0049-(0)7531-52722 / Fax: 0049-(0)7531-52869, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Vertrieb:
Geschäftsstelle der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) 

Die Geschäftsstelle der IBK wird durch das Programm Interreg „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ gefördert.

Weitere Informationen unter: www.interreg.org

Das IBH-Lab KMUdigital erweitert erneut seine Expertise und vergrößert ebenfalls seine Zusammenarbeit um zwei neue Projektpartner, die Universität St.Gallen und die DHBW Ravensburg.

Denn das Jahr 2018 startet bei KMUdigital mit dem Beginn drei neuer spannender Einzelprojekte!

Der Digital Transformation Guide (DigiTraG) beschäftigt sich mit der Frage, wie KMU es schaffen ihr Kerngeschäft und gleichzeitig zukunftsfähige Innovationen umzusetzen. Es werden erfolgreiche Digitalisierungstools aufbereitet, die KMU in den Digitalisierungsprozessen unterstützen.

Mit welchen konkreten Modellen KMU einen Mehrwert aus ihren Kundendaten generieren können, untersucht das Einzelprojekt Data Science (Data4KMU). Ziel ist die Entwicklung einfach anwendbarerer Data Science Instrumente für KMU, da diese oftmals vor einer großen Herausforderung stehen bezüglich organisatorischer und finanzieller Voraussetzungen.

Das Projekt Digitale Landwirtschaft Bodensee (DigiLand)widmet sich der ernährungswissenschaftlichen Wertschöpfungskette in Bezug auf Digitalisierung. Hierfür werden Referenzprozesse (Blueprints), Organisationsmodelle sowie ein Technologieradar anhand der Anwendungsdomäne Obst- und Gemüsebau in der Bodenseeregion entwickelt.

 

2018 02 13 Bild zum Blogbeitrag