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Blog

Das IBH-Lab KMUdigital erweitert erneut seine Expertise und vergrößert ebenfalls seine Zusammenarbeit um zwei neue Projektpartner, die Universität St.Gallen und die DHBW Ravensburg.

Denn das Jahr 2018 startet bei KMUdigital mit dem Beginn drei neuer spannender Einzelprojekte!

Der Digital Transformation Guide (DigiTraG) beschäftigt sich mit der Frage, wie KMU es schaffen ihr Kerngeschäft und gleichzeitig zukunftsfähige Innovationen umzusetzen. Es werden erfolgreiche Digitalisierungstools aufbereitet, die KMU in den Digitalisierungsprozessen unterstützen.

Mit welchen konkreten Modellen KMU einen Mehrwert aus ihren Kundendaten generieren können, untersucht das Einzelprojekt Data Science (Data4KMU). Ziel ist die Entwicklung einfach anwendbarerer Data Science Instrumente für KMU, da diese oftmals vor einer großen Herausforderung stehen bezüglich organisatorischer und finanzieller Voraussetzungen.

Das Projekt Digitale Landwirtschaft Bodensee (DigiLand)widmet sich der ernährungswissenschaftlichen Wertschöpfungskette in Bezug auf Digitalisierung. Hierfür werden Referenzprozesse (Blueprints), Organisationsmodelle sowie ein Technologieradar anhand der Anwendungsdomäne Obst- und Gemüsebau in der Bodenseeregion entwickelt.

 

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Das HR-Panel New Work, organisiert am 10. Januar 2018 das 1. St.Galler New-Work-Forum zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft – Perspektive Mensch“

FHS Forum New Work Keyvisual

Das Thema ist aktuell und relevant. Phänomene wie Digitalisierung, Flexibilisierung, multilokale Netzwerke, Agilität, GenY und GenZ erhöhen die Anforderungen an die Transformationsfähigkeit von Organisationen und erfordern neue Ansätze der Führungsformen, Bürokonzepte und Arbeitsmodelle.

Aus diesem Grund steht im Fokus der Veranstaltung die Betrachtung, über welche Kompetenzen Individuen aber auch Organisationen verfügen sollten, um den Arbeitsplatz der Zukunft gestalten und „leben“ zu können.

Im Rahmen des des 1. St.Galler New Work Forums wird Patrick Berhalter, Geschäftsleiter der Berhalter AG, das IBH-Lab KMUdigital vorstellen und über die Zusammenarbeit berichten.

Die Veranstaltung wird in den OLMA Messen St. Gallen stattfinden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Für viele KMU ist die digitale Transformation Fluch und Segen zugleich. Vieles wird sich grundlegend verändern. Daraus entstehen ebenso Chancen wie Herausforderungen, mit denen sich KMU schon heute auseinandersetzen sollten. Wie diese erkannt und genutzt werden können, steht im Mittelpunkt des Angewandten Forschungsprojektes «Nutzenbasierter Digitalisierungs-Navigator» oder kurz DigiNav.

Zehn der zwanzig erfolgreichsten Unternehmen sind heute Internetbetriebe, welche digitale Technologien auf eine neue Weise nutzen. Noch vor zehn Jahren dominierten große Industrieunternehmen die ersten Plätze auf der Erfolgsskala. Vieles ist im Umbruch und wir stehen heute vermutlich vor einem völlig neuen Paradigma der Wertschöpfung, vergleichbar mit der Veränderung durch die Industrialisierung. Wir reden in diesem Zusammenhang von «Disruption». Das Zeitalter der Digitalisierung hat also bereits begonnen. Was heißt das? Digitale Technologien ermöglichen es heute, Prozesse, Menschen und Maschinen miteinander zu vernetzen. Dadurch können beispielsweise enorme Mengen an Daten gewonnen werden, die uns ganz neue Einsichten gewähren. Vieles, wo es bisher den Menschen brauchte, kann zudem vollständig automatisiert werden. Intelligente Systeme lernen außerdem dazu, sie nehmen Veränderungen wahr und bauen diese selbstständig in Software ein. Wie Unternehmen, Märkte und der Wertschöpfungsprozess funktionieren, verändert sich damit grundlegend.

Digitalisierungs-Navigator

Gerade für KMU ist die digitale Transformation mit einem erheblichen Einsatz von Ressourcen verbunden. KMU müssen daher verstehen, welche digitalen Veränderungen überhaupt möglich und sinnvoll sind, und welche Wirkungen sie auslösen. Sie brauchen einen Werkzeugkasten, der ihnen dabei hilft, durch den Digitalisierungs-Dschungel zu navigieren. Denn heute nicht oder zu spät zu handeln, stellt ebenso ein Risiko dar, wie in die falschen Aspekte der Digitalisierung zu investieren. Dies gemeinsam mit sieben Partnerunternehmen zu analysieren und zu diskutieren, steht im Mittelpunkt des Projekts DigiNav. Digitalisierung wird dabei aus fünf sich ergänzenden Perspektiven betrachtet: Prozesse, Strategie, Services, Produktion und Human Resources. Gemeinsam mit drei weiteren Hochschulen wird so ein ganzheitliches und interdisziplinäres Instrument erarbeitet, das KMU auf dem Weg in eine digitale Zukunft unterstützt. Zwei der fünf Perspektiven wurden seit Projektbeginn im Januar bereits erarbeitet: digitale Prozesse und Strategien/Geschäftsmodelle.

Digitale Prozesse

Im Bereich der Prozessintegration zeigt sich, dass Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Anforderungen zum Handlungsbedarf in KMU eine große Varianz aufweisen. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zur digitalen Prozessintegration müssen daher sehr unterschiedlich ausfallen. Fest steht aber: Digitale Prozesse können die Effizienz von Unternehmen deutlich steigern. Die Ergebnisse lassen sich den Teilbereichen Prozessintegration in Richtung Kunden, Prozessintegration in Richtung Lieferanten, Partner und Behörden sowie Prozessintegration und -optimierung innerhalb des Unternehmens zuordnen. Dabei stehen in KMU auch heute noch die klassischen Themen der Wirtschaftsinformatik vom ERP System zu eCommerce im B2C- und B2B-Umfeld bis hin zu Fragen des Electronic Data Exchange und eProcurement im Vordergrund.

Digitale Strategie

Digitale Technologien ermöglichen neue Geschäftsmodelle und begründen eine neue Erfolgslogik. Der Wettbewerb ist insgesamt härter, komplexer und oft schwer kalkulierbar geworden. Wir entdecken heute schon, dass die Digitalisierung die bestehenden Spielregeln des Wettbewerbs grundlegend verändert. So ermöglichen es digitale Plattformen beispielsweise, einzelne Stufen der Wertschöpfung neu zu gestalten, oder sie entfallen ganz. Insofern gilt es heute, die neuen Muster des digitalen Wettbewerbs zu verstehen und für sich selbst zu nutzen. Dabei wird es kaum ausreichen, Unternehmen effizienter zu machen. Vielmehr braucht es intelligente und innovative Lösungen, die einen klaren Nutzen für die Kunden stiften. Nur so lassen sich Vorteile im Wettbewerb aufbauen und erhalten.

IBH-Lab KMUdigital

Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) ist ein grenzüberschreitender Verband von Hochschulen in der Bodensee-Region. Seit Anfang 2017 fördert sie über vier Jahre drei «Labs», Forschungskonsortien zu aktuellen Themen und ihre Verankerung in der Region. Das IBH-Lab «KMUdigital» untersucht, welche Chancen, Risiken und Notwendigkeiten die digitale Transformation für KMU mit sich bringt: Wie viel Digitalisierung muss und wie viel passt in den Mittelstand? Daran beteiligt sind neben der FHS St.Gallen die ZHAW School of Engineering, die HTWG, die NTB, die Fachhochschule Vorarlberg, die PH Weingarten und die Zeppelin Universität. Es besteht zudem ein enger Austausch mit zahlreichen KMU aus der Region. Das Projekt DigiNav ist eines von mehreren Einzelprojekten des Labs.

 

Autoren: Petra Kugler & Christian Thiel
Prof. Dr. Petra Kugler ist Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Strategie und Management am Institut für Prozessmanagement IPM-FHS. Prof. Dr. Christian Thiel ist Professor für Wirtschaftsinformatik am Institut für Informations- und Prozessmanagement IPM-FHS.

  • über uns

    Unterstützung des Bodensee-Mittelstandes bei der digitalen Transformation

    Das IBH-Lab KMUdigital unterstützt klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Bodenseeregion bei der Bewältigung,Umsetzung und Implementierung der rasant fortschreitenden Digitalisierung.

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  • netzwerk

    Kompetenznetzwerk für Digitalisierung im Mittelstand

    Sieben Konsortialpartner aus drei Ländern erarbeiten interdiziplinär anwendungsorientierte Antworten auf die Fragen:
    Wieviel Digitalisierung muss in den Mittelstand?
    Wieviel Digitalisierung passt in den Mittelstand?

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kontakt

Alexandra Boger

Management
IBH-Lab KMUdigital


Telefon: +49 7531 206 520
E-Mail: a.boger@htwg-konstanz.de

Claire Perrot-Minot

Projektleitung Einzelprojekt
DAB


Telefon: +49 7541 6009 1300
E-Mail: claire.perrot-minot@zu.de

Prof. Dr. Christian Thiel

Projektleitung Einzelprojekt DigiNav

Telefon: +41 71 226 1754
E-Mail: christian.thiel@fhsg.ch

Prof. Dr.-Ing. Marcus Kurth

Projektleitung Einzelprojekt i4Production

Telefon: +49 7531 206 9037
E-Mail: marcus.kurth@htwg-konstanz.de